Verbändeanhörung zur neuen KRITIS-Verordnung

Kritis

An die einschlägigen Verbände wurde heute ein Vorab-Entwurf der Änderung der KRITIS-Verordnung zur Anhörung verschickt. Das BMI sieht darin signifikante neue bzw. verschärfte Anforderungen für KRITIS-Betreiber und – erstmalig – auch andere Unternehmen vor. Der Entwurf ist wohl innerhalb der Bundesregierung, anders als ein typischer Referentenentwurf, noch nicht abschließend abgestimmt. KRITIS-Betreiber bleibten weiter verpflichtet, ihre Anlagen für kritische Dienstleistungen (kDL) nach „Stand der Technik“ abzusichern, was alle zwei Jahre durch zu überprüfen ist. Verstöße könnten zukünftig jedoch mit bis zu […]

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IT-Sicherheitsgesetz 2.0 verabschiedet

Kritis

Nach langen Verhandlungen hat der Bundestag am 23.4.2021 „nach halbstündiger Aussprache“ – sprich, kurz und (je nach Standpunkt) schmerzlos bzw. -voll die Neuausgabe des IT-Sicherheitsgesetzes von 2015 beschlossen. Seit 2019 hatte es für die Novelle des Gesetzes, welches bis zuletzt nicht evaluiert worden war, eine Reihe von öffentlichen, nichtöffentlichen, geleakten und teilweise schnell wieder veralteten Entwürfen gegeben, die der kommentierenden Zivilgesellschaft einiges an Agilität abverlangten. Am Ende konnte die viele – nicht wenige sagen: vernichtende – Kritik am Gesamtwerk nur […]

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Kein Ende-zu-Ende gut, alles gut bei E-Mail

Kryptographie

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist heute bei E-Mails faktisch nicht vorhanden. Es gibt dafür zwei große Konzepte bzw. Standards: PGP (inline/MIME) und S/MIME. Doch sowohl mangels intuitiver Verwendung in den gängigsten E-Mail-Anwendungen als auch aufgrund des schlechten Rufs – hauptsächlich in Bezug auf Benutzbarkeit, aber auch auf Sicherheit – finden sie keine große Akzeptanz. Dann halt WhatsApp? Die gängigen Messenger sind inzwischen deutlich sicherer als E-Mail. Viele Organisationen scheuen zudem den Aufwand, eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einzuführen. Sie fürchten einerseits die schlechte Außenwirkung, wenn E-Mails […]

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OWASP – Mehr als die Top 10 Sicherheitsrisiken für Webanwendungen

Security Engineering

Vielen werden die „OWASP Top 10“ der Inbegriff der kritischsten Bedrohungen für Webanwendungen sein. Dabei hat das Open Web Application Security Project mit einer ganzen Reihe verschiedener Open-Source-Projekte im Bereich der Anwendungssicherheit noch weitaus mehr zu bieten. Hier ein Überblick über die wichtigsten Projekte von OWASP, die sogenannten Flagship-Projekte: OWASP Amass Amass dient der DNS Enumeration, also der Zusammenstellung aller DNS-Datensätze eines Unternehmens, um so die Angriffsfläche von Netzwerken bestimmen zu können. Hierzu werden laut OWASP quelloffene Informationen gesammelt und […]

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Hafnium Reloaded – Wieder kritische Schwachstellen in Microsoft Exchange

Advisories

Und täglich grüßt das Murmeltier? Nicht ganz. Trotzdem erleben wir aktuell ein Déjà-vu mit Microsoft Exchange: Am 13.04.2021 19 Uhr MESZ wurden vier neue hochkritische Schwachstellen samt dazugehörigem Patch veröffentlicht. Das BSI warnt bereits vor der Schwachstelle und fordert dazu auf, sehr zeitnah die eigenen Systeme zu patchen. Die Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) des US Department of Homeland Security (DHS) geht sogar noch einen Schritt weiter und wird am Freitag, den 16.04.2021 alle nicht gepatchten Systeme aus dem […]

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Blitze-Wolke

HAFNIUM-Schwachstellen: Office 365/Microsoft 365/AD FS indirekt auch bedroht

Cloud

Von Inés Atug, Markus Drenger und Daniel Jedecke. Nach der Veröffentlichung des Out-of-Band-Patches für die als HAFNIUM bekannt gewordenen Schwachstellen in Exchange Servern haben viele Admins, die zuvor eine Migration nach Office 365 (jetzt Microsoft 365) durchgeführt hatten, aufgeatmet. Denn Microsoft zufolge ist Exchange Online von Hafnium nicht betroffen. Hiermit meint der Hersteller jedoch das Produkt an sich: Exchange Online ist weiterhin nicht direkt angreifbar. Aber Vorsicht: Es kann je nach Aufbau dennoch möglich sein, dass Angreifer auf den Cloud-Dienst […]

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HiSolutions Research

HAFNIUM Exchange-Schwachstellen: Überblick

Advisories

Die hochkritischen HAFNIUM-Lücken (CVE-2021-26855 aka ProxyLogon), CVE-2021-26857, CVE-2021-26858 und CVE-2021-27065) bedrohen weiterhin IT-Infrastrukturen weltweit. Auf dieser Seite haben wir die wichtigsten Informationen und Hilfsmittel für Sie zusammengestellt. Update 14.4.2021: Durch neue kritische Exchange-Schwachstellen könnte eine weitere Hafnium-ähnliche Welle drohen. Letzte Beiträge

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HiSolutions Research

HiSolutions Discovers New HAFNIUM/ProxyLogon IoCs

Advisories

by Daniel Jedecke, David Fuhr und Vincent Rockenfeld During our work on a large number of forensic analyses of HAFNIUM/ProxyLogon cases, we witnessed several cases where the recommended Microsoft tools (TestProxyLogon script and Safety Scanner/MSERT) do not find anything due to missing traces in the HttpProxy log. In those cases evidence can be found in the ECP Activity log as follow: Indicators of Compromise (IoCs): ./ECP/Activity/ECPActivity_39844_20210303-1.LOG: 2021-03-03T06:43:32.531Z ,EX01, ,S:FE=EX01.FOOBAR.LOCAL;S:URL=https://ex01.foobar.local:444 /ecp/proxyLogon.ecp (https://owa.foobar.com/ecp/y.js);S:Bld=15.1.2106.2;S:ActID=def0-b0e6-2342-5e2c-23a8ff1962a1;Dbl:WLM.TS=0 ./ECP/Activity/ECPActivity_39844_20210303-1.LOG: 2021-03-03T06:43:32.963Z, EX01,Request,S:PSA= administrator@foobar.com ;S:FE=EX01.FOOBAR.LOCAL;S:URL=https://ex01.foobar.local:444 /ecp/proxyLogon.ecp (https://owa.foobar.com/ecp/y.js) With the […]

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SD-Speicherkarten

Schutz gegen Ransomware: HiSolutions Selbsthilfe Offline-Backup

Advisories

von Enno Ewers, Clara Eichel, Daniel Jedecke & Andreas Salm Ransomware ist und bleibt die größte IT-Bedrohung für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Alle Daten eines digitalen Systems können im Angriffsfall verschlüsselt werden – das schließt Sicherungskopien mit ein. Häufig werden diese sogar zuerst vom Angreifer gelöscht, gesperrt oder manipuliert.  Beim klassischen Backup ist das oberste Ziel die schnelle Wiederherstellbarkeit für „normale“ Fehlfunktionen, daher sind die Backup-Daten oft „live“ im Zugriff durch die IT-Infrastruktur – und damit auch durch den Angreifer. […]

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