Unbefriedigend: Self-Own Zoom Sex Bombing

Eine denkbar schlechte Idee ist es, wie der bekannte CNN- und New-Yorker-Reporter Jeffrey Toobin jüngst erfahren musste, aus Versehen in einem Zoom-Call während einer Pause die Kamera angeschaltet zu lassen und sich vermeintlich nur in einem anderen Call mit jemand anderem fernzuvergnügen, während die Kolleginnen und Kollegen im ersten Call zuschauen können/dürfen/müssen. Der Vorgang zeigt auf etwas andere Art und Weise, wie risikoreich das Eindringen der (Arbeits-)Technik in unser Privatleben für alle Seiten sein kann.

https://www.vice.com/en/article/epdgm4/new-yorker-suspends-jeffrey-toobin-for-zoom-dick-incident

Die Grenzen des guten Geschmacks: Zoom Bombing, WebEx Wardialing, Teams Raiding und Co.

Organisierte Kriminalität und andere Angreifergruppen bis hin zu bösartigen Spaßvögeln haben sich wieder einmal als äußerst anpassungsfähig erwiesen. Altbekannte Techniken wie das Stören oder Sprengen von Zusammenkünften (Trolling) oder das Durchprobieren von Zugangsdaten für (Telefon-)Netze (War Dialing) erfreuen sich nicht nur neuer „Beliebtheit“, sondern laufen auch zu neuen Formen auf. Insbesondere fehlende oder schwache Passwörter bei Online Tools sind ein Problem. Denn die Eindringlinge können nicht nur nerven, sondern sogar strafrechtlich relevante oder im schlimmsten Fall traumatisierende Inhalte einspielen. Daher erfordert die Nutzung solcher Tools ein Sicherheitskonzept, welches insbesondere auch den Zugriffsschutz behandelt.

https://krebsonsecurity.com/2020/04/war-dialing-tool-exposes-zooms-password-problems