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Ganz schön forsch: Security-Researcher im Visier

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Googles Abteilung Threat Research Group hat eine Kampagne aufgedeckt, mittels derer ein Geheimdienst versucht hat, Forschungsergebnisse zu Schwachstellen zu stehlen. Dafür wurden eigens Netzwerke aus Trollen und Bots – sogenannten Sock Puppets (Sockenpuppen) – aufgesetzt, die mit den Researchern interagiert haben, um deren Vertrauen zu erschleichen. Sogar Gastartikel von realen Expertinnen und Experten konnten die Fake-Forscher für ihre Blogs, in denen zur Tarnung eigene und niederwertige Fake-Forschung publiziert wurde, gewinnen. Diese „Ergebnisse“ und Kooperationen wurden über eine Vielzahl von Social Media Accounts verbreitet und beworben. Ziel der Kampagne schien nach ersten Analysen, eine trojanisierte VS-Projekt-Datei unterzuschieben, die in einigen Fällen Systeme der Researcher erfolgreich kompromittiert hat. Dies stellte sich allerdings nur als Backup-Angriffsvektor heraus. Die eigentliche Kompromittierung erfolgte via Chrome-0-day in Form eines Drive-By-Exploits, der sich in einem Blog befand, von dem ein PGP-Schlüssel zur Übertragung einiger minderwertiger Lock-Exploits (PoCs) heruntergeladen werden sollte.

Im Netz machte sich darob zunächst vor allem (ironischer) Neid breit von Seiten derer, die die Gauner nicht angesprochen hatten. In Zukunft ist also eine weitere mögliche Schwachstelle besonders zu beachten: die eigene Eitelkeit, wenn Fremde zur Kooperation einladen…

https://blog.google/threat-analysis-group/new-campaign-targeting-security-researchers/