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Toter als tot: SHA1

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Der immer noch viel zu häufig eingesetzte Hash-Algorithmus SHA1 gilt schon seit Jahren als theoretisch gebrochen und deutlich geschwächt. Bisher waren praktische Angriffe für die meisten Akteure jedoch außer Reichweite. Nun konnten Forscher die Kosten für eine sogenannte Kollisionsattacke und vor allem für die wesentlich gefährlichere „Chosen-Prefix Kollisionsattacke“, mit der sich etwa digitale Signaturen fälschen lassen, noch einmal entscheidend auf wenige 10.000 Euro senken, Tendenz fallend.

Höchste Zeit, den diversen Empfehlungen (u. a. des BSI) zu folgen und SHA1 durch modernere Algorithmen wie SHA2 oder SHA3 zu ersetzen.

https://sha-mbles.github.io/

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Langsam immer toter: SHA-1-Kollisionen werden praktischer

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Der Hashalgorithmus SHA-1 gilt schon mindestens seit dem sogenannten „SHAttered-Angriff“ (shattered.io) vor zwei Jahren als derart angeschlagen, dass er nicht mehr verwendet werden sollte. Bisher waren Angriffe allerdings so aufwändig, dass sie kaum in der Reichweite von realen Angreifern waren. Dies hat sich nun geändert: Mit der ersten Chosen-Prefix Kollisionsattacke stehen nun Angriffswerkzeuge bereit, die den weiteren Einsatz von SHA-1 hochgefährlich machen. Denn nun können Signaturen – wenn auch aktuell noch mit Kosten in der Größenordnung von 100.000 USD – über beliebige Daten gefälscht werden.
https://www.zdnet.com/article/sha-1-collision-attacks-are-now-actually-practical-and-a-looming-danger/